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Artwork

2007 – 2024 Werkauswahl

Patriarchy, 2024

Patriarchy, Juni 2024, Bleistift, Tusche und Collage auf Papier, cm

Wolfsstunde, 2024

Diese Collage entstand aus einer alten Aktzeichnung, die die Künstlerin in der Kunstschule im Jahr 2005 gezeichnet hat.

Das Bild thematisiert die Schwierigkeit, die eigenen Gedanken zu kontrollieren und aus einem negativen Gedankenkarussell auszubrechen. Insbesondere nachts neigen Menschen dazu, über Probleme nachzudenken, belastende Gedanken zu haben und sich Sorgen zu machen.

Der liegende rosarote Elefant im Vordergrund symbolisiert die Funktionsweise des Gehirns. Der sogenannte „Rosa-Elefanten-Effekt“ aus der Psychologie zeigt, dass Denkverbote genau das Gegenteil bewirken können: Man denkt umso mehr an das, was man nicht denken soll.

Wolfsstunde, April 2024, Bleistift, Papier und Tusche auf Papier, 48.5 x 83.8 cm.

Es möglich ist, die eigenen Gedanken zu kontrollieren. Indem man sich bewusst auf das konzentriert, was einem gut tut und was man möchte, kann man aus dem negativen Gedankenkarussell ausbrechen. Wichtig ist, dass man seine Gefühle nicht unterdrückt, sondern erstmal alles fühlt und annimmt. Erst dadurch können negative Gefühle sich auflösen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wolfsstunde ein Bild ist, das die Macht der Gedanken und die Möglichkeit der Selbsterkenntnis auf künstlerische Weise thematisiert.

Ja, das Gold regiert die Welt

Faust – lied von Charles Gounod (1818-1893)
32 zu Fröschen gefaltete Geldscheine sind in konzentrischer Anordnung in der Bildmitte platziert. An den Bildrändern sind aus einer Weltkarte geschnittene und gerissene Fragmente zu sehen, die hauptsächlich Wasserflächen zeigen.
Ja, das Gold regiert die Welt, 2023, Weltkarte, diverse Geldscheine und
Bleistift auf Leinwand, 80 x 80 x 5 cm

In konzentrischer Anordnung um die Bildmitte herum gruppieren sich 32 Frösche, kunstvoll gefaltet aus Geldscheinen. Die bunten Scheine stammen aus verschiedenen Ländern wie der Türkei, Indonesien, Indien und China – Orte, die die Künstlerin teils selbst bereist hat, teils als Mitbringsel geschenkt bekommen hat.

An den Bildrändern sind Fragmente einer Weltkarte zu sehen, die vornehmlich Wasserflächen zeigen. Die zerrissenen Ränder der Karte kontrastieren mit der akkuraten Faltkunst der Frösche und spiegeln die zunehmende Digitalisierung und den Wandel im Umgang mit Bargeld wider.

Die Arbeit ist ein Statement zum Wandel des Geldes und der Bedeutung von Bargeld in der heutigen Zeit. Die Künstlerin setzt sich mit der Vergänglichkeit des Materiellen und der zunehmenden Abstraktion von Geld auseinander.

Das Werk lädt den Betrachter ein, über die eigene Beziehung zum Geld nachzudenken. Was bedeutet Geld für uns? Welche Rolle spielt es in unserem Leben? Und wie wird es in Zukunft verwendet werden?

Preis: CHF 8’888.-

Methamorphosis – Das unsichtbare sichtbar machen

Methamorphosis, 2023, soap and ink on paper, 30 x 30 cm. © Skolovski

Durch die Zugabe von hochpigmentierter Tusche zur Seifenmischung werden die feinen Abdrücke der platzenden Seifenblasen sichtbar gemacht. Die Entstehung der Seifenblasenbilder beinhaltet ein Spiel mit dem Zufall: Die Anordnung der Blasen lässt sich teilweise steuern, das Abbild der geplatzten Blasen ist ungewiss.

„Mich fasziniert diese Verbindung von kalkulierter Planung und unvorhersehbarem Moment. In meiner künstlerischen Arbeit suche ich wiederkehrend nach dieser Spannung. Es ist ein herausforderndes und inspirierendes Spiel, das mir ermöglicht, einzigartige und immer wieder neue Ergebnisse zu erzielen“.

Dokumentation Entstehungsprozess

Methamorphosis, 2023

Breed [Züchten], 2008/18

Schon während meiner Ausbildung an der Kunstschule beschäftigte ich mich mit dieser Thematik. Die Collage „Breed“ (züchten), 2008 begonnen und 2018 fertiggestellt, zeugt von dieser Faszination. Inspiriert von Aldous Huxleys Science-Fiction-Erzählung zeigt sie einen Strand mit strahlend weissem Geschirr – ein Werbebild aus einer Zeitschrift, und zwei identisch aussehende Jungen in roter Flüssigkeit, die die Künstlichkeit der Welt widerspiegeln. Der Mensch als Maschine.

Breed, 2008/2018
Papier, Farbstift, Tipp-Ex und Acryl auf Papier
41.7 x 29.4 cm.

Von November 2023 bis Anfang März 2024 konnte ich meine Werke im IBM Forschungszentrum Rüschlikon präsentieren. Inspiriert von dieser mir fremdartigen Forschungswelt entstanden zwei mixed media Arbeiten auf Vintage-Platinen aus den 1970er und 1990er Jahren.

Die Silhouetten eines schwarzen Baumes auf dunkelgrünem Hintergrund schafft einen spannenden Dialog zwischen den Welten von Technik und Natur.

In meinen Arbeiten reflektiere ich den Wandel der Zeit, die zunehmende Vernetzung und die damit verbundenen Herausforderungen.

[Anmerkung: Dieser Text entstand bewusst mit der Unterstützung der künstlichen Intelligenz Google Gemini.]

Ohne Titel, 2023
Acryl auf Vintage Platine (1990er), LED Licht, Malplatte,
40 x 30 cm.

Wertvoll, 2020-24

Abstrakte Vulven sind in leuchtenden Neonfarben auf Papier gemalt. Die Künstlerin erschafft dreidimensionale Gebilde, indem sie das Papier kunstvoll faltet. An der Stelle der Klitoris funkeln verschiedene Edelsteine – ein Symbol für die Wertschätzung des weiblichen Körpers und die Schöpferkraft der Frau.

Female Empowerment steht im Zentrum dieser Arbeit. Die Künstlerin ermutigt dazu, die eigene Weiblichkeit zu feiern und die sexuelle Kraft der Frau zu bejahen.

Die Auseinandersetzung mit dem Frau-Sein und der Geschlechterrolle aus weiblicher Perspektive ist ein wichtiger Teil der Arbeit der Künstlerin. Sie hinterfragt gesellschaftliche Normen und Stereotypen und lädt dazu ein, die eigene Identität und Rolle in der Welt zu reflektieren.

Preis: ab CHF 380.- bis CHF 770.- pro Exemplar

Vielfalt, 2020

Ausstellungsaufbau FATart Fair 2020

Spontan mit Tusche auf Papier gebannt, formen sich Brüste in unterschiedlicher Gestalt, Grösse und Hautfarbe. Aus den Zeichnungen entstehen Origami-Vögel, die, eingebunden in BH-Bügeln, als Mobile in der Luft schweben und sich leicht bewegen.

Die Taube, als Symbol der Weiblichkeit, Liebe, Sexualität, Spiritualität und Weisheit, trägt diese gemalten Brüste.

Preis auf Anfrage

Queen, Collage, 2017

The collage „Untitled“ consists of entire and manipulated postage stamps originating from the UK. The Queen – Elizabeth II and Queen Elizabeth „The Queen Mother“ are pictured on every stamp. Slightly differing in size from about 0.5 to 1.2 cm, the Queen’s silhouette portrait is depicted in a beautiful range of colors, sometimes shimmering in silver, golden or bronze tones. The cut out tiny silhouette portraits are arranged carefully next to each other in consideration of their shape, size and color. In between the small heads, entire stamps are shown, resulting in a harmonious image composition.

On some stamps letters, words or dates of postmarks are visible. These traces contain history, evoking thoughts of travel, love letters or past times, when posted letters were a more important and routine form of communication.

Preis: CHF 4’700.-

Lucid Dreaming – träume ich?

© Skolovski
My Hands in a Lucid Dream, 2017, paper and acrylic on paper, 40 x 40 cm.

Ein Artikel zu meiner Erfahrung mit Klarträumen und das Bild „My Hands in a Lucid Dream“ wurden in der Zeitschrift „The Lucid Dreaming Experience“ (2020) publiziert. Folgend ein Textausschnitt:

June 2020 issue of LDE – The Lucid Dreaming Experience magazine.
Co-Editors Lucy Gillis and Robert Waggoner.

Preis: CHF 3’100.- [Original]/ Preis: CHF CHF 210.- [Druck]

I decided to create an art work on this curious phenomenon. For the collage I used a surrealistic image as background (Nude on the Plain of Rosas, 1942 from the artist Salvador Dalí) and turned it upside down. I painted on it, removed elements, added new fragments of imagery, depicting quickly changing scenery in the dream world, landscapes dissolving into one another, making space for new figures and landscapes to appear. My hands painted in life-size show all the weird features I saw, when looking at them in lucid dreams. Except for the translucent element, which I added in my artistic freedom and which represents the test. Fingers are glued together, parts of fingers are missing, too many or not enough fingers appear on the hand. In one lucid dream I even perceived very longue, snakelike fingers. Looking at my hands was the starting point for me to go deeper and to explore the extraordinary experience of lucid dreaming with more intent, clarity and creativity.

„Exorcier le stigmate Social par L’image“

Stigma, 2007, collage, colored pencil and pencil on paper, 150 x 207 cm.

L’œuvre, retenue pour le pan virtuel de l’exposition Da-là, qui célèbre les 50 ans de l’association Visarte, s’intitule «Stigma». Ce qui frappe d’abord le regard, c’est ce jet flamboyant de couleur, comme porté par un vent latéral. En y regardant de plus près, on peut voir que les entrelacs fluides et mordorés sont une chevelure. Plus près encore, on devine une silhouette féminine frêle, comme effacée, oubliée. Cette image, comme toutes celles qui se cristallisent dans l’esprit de Jessica Skolovski, est le fruit intuitif d’une démarche singulière, qui mêle les techniques – celle du collage au premier chef – et qui va puiser dans les imaginaires commerciaux de nos cultures publicitaires, magazines, dépliants, prospectus, reflets idéalisés des aspirations contemporaines. […]

Jean-François Albelda, 22. Juli 2023, 05:00 Uhr, le Nouvelliste

Auswahl Collagen 2007 – 2009

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